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DE ŇRBETN VAN A VŇRT

S ŇRBETN S HOLZ
orbetn s holtz
Va de Bersn as de jecher, s Bersntol ist galuck va groasa ont fisseta balder. S holz ist gaben ver jarder runt bichte ver de birtschòft van plòtz. Ber hòt de moglechket za pasuachen an hoff embort se as s holz ist kemmen runt praucht, nèt lai en haus ober en aumòchen de plinder aa. De schindln as en dòch ont der zau’ van gòrtn as men hòt en pfuntn en òll hoff, de bersntolern hom se òlbe auskennt van òrbetn s holz ont de hom ausnutzt òll schòrt va stau ont pa’m pet en mòchen se plinder, zea’r, kastn ont sella zaig. Der bichtegest pa’m ist òlbe gaben der larch as, ver glick, s hòt er òlbe vil gahòp. De lait hom en ver mearer òrbetn praucht, avai s sai’ holz hòt se galòk dèster òrbetn ont s ist ver a bail gabert. S ist s holz as ist kemmen praucht za mearestn.
En a kurza zait, s sai’ kemmen verderbt an schouber grea’na platz, de gamoa’ balder s sai’ kemmen gahòckt ver en koul za zergea’ de mineraln as en plòtz.
De lait hom se bol derzirt, ober a’ne hom koa’na moglechket kriagt za tea’ eppes nutziges ver de umbèlt.
S KOURNA
S kourna
De lait hom vil kourna gèssn. De roa’nega bisn van Tol, abia as men kònnt sechen van katast lòntkòrtn van 1856, sai’ voll gaben va acker as, en summer, hom se pfarp va golt. Men hòt gahòp segal, gerst, hober ont, en de sunnsaitn, mais, boaz ont kourn. Der segal hòltet aus de kelt, der plaipt ver bea’ne zait ont bòckst en truckena eart aa. S hòt er vil gahòp en Tol ver jarder lòng. En an ettlena dokumentn hòt men pfuntn as, finz en riven van simzenten jorhundert, de teitschdacher sai’ gaben galuck va segalstroa’. Speiter sai’n se kemmen gadeckt pet larchenen schindln.
Pet de gerst hòt men kocht suppn ont men hòt sa augamolt za mòchen gerstkafè. Der hober hòt men en gem en de vicher. S kourna ist runt bichte gaben ver jorhunderte ver de birtschòft van plòtz ont dòs kònnt men sechen van na’m as s sai’ kemmen gem en de familie, abia Corn, Milbòch...
S HŇNDL
S hòndl
Finz en 1600 ont nou iaz aa, de mander sai’ hòndler aa gaben.
Der hòndler, oder krumer, lògt der Tol en òlderhaileng ont geat en de derver van òlt osterraichisches Kaiserlònt (derno en 1918 lai en de platz van Sudtirol). Der kaft zaig, as òlbe ònders ist pet en bècklsn va de zait, abia gadruckena pilder as en glos oder òndera sòchen ver za vlicken, stoff, o.a.e. ver za verkaven s um en vèlt. Der ibernòchtet kan familie oder en birtshaiser ont der keart um hoa’m en langes.
En de hertestn zaitn, s hòndl ist tsechen abia a rèchta ding ver za verdea’n ont vortleing eppes mear ver de familia oder ver za kaven a stuck eart.
S ist vil s sèll as, durch de jorhunderte finz hait, trogt hoa’m der krumer. Men klòfft nèt lai va gèlt, ober va kultur ont sproch aa avai s hòndl ist kemmen gatu’ en taitscha eirt ont s hòt trong nais zaig, abia zan paispil an nain vurm za leing se u’, naina liadler ont tenz, o.a.e.

Bersntoler Kulturinstitut
Istituto Mňcheno

 

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